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Teilprojekt C

Resilienz fördern – Gestaltungskompetenz für eine nachhaltige Zukunft entwickeln

Resilienz – dieser Begriff ist heutzutage in aller Munde. Im zweiten und dritten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts ist Resilienz zu einem Modewort geworden. In zahlreichen Fachdisziplinen, Anwendungs- und Politikfeldern wird der Begriff der Resilienz mittlerweile genutzt und wirkt wie der Schlüssel zur Bewältigung der Herausforderungen einer zunehmend komplexen Moderne und ihrer verschiedenartigen Krisenphänomene. Die Relevanz des Begriffs für die öffentliche Debatte ist ausgehend von den Erfahrungen der Wirtschafts-, Finanz- und Fiskalkrise von 2007/2008, der sich weiter verschärfenden Klimakrise sowie der Energie- und Inflationskrise infolge des Ukraine-Krieges deutlich gewachsen. Diese multiplen Krisen haben Spuren hinterlassen und führen teilweise auch weiterhin zu Verunsicherung. Hier gilt es, Antworten der Erwachsenenbildung zu geben.

Der Gütesiegelverbund will mit diesem Projekt die Resilienz und damit die Professionalität von Multiplikator*innen der gemeinwohlorientierten Weiterbildung NRW fördern, die Qualifizierung von Multiplikator*innen für verschiedene Handlungsfelder der Resilienz und Nachhaltigkeit stärken, sowie Gestaltungskompetenzen für ein lösungsorientiertes Handeln entwickeln. 

In einem breiten Resilienzverständnis sind nicht nur die durch gesellschaftlichen Wandel, Umbrüche, Problem- und Fehlentwicklungen mitverursachten Belastungen, Verunsicherungen, Risiken oder Krisen individuell zu bearbeiten, sondern die verschiedenen Aspekte und Ebenen zusammen zu denken. Dabei gilt es, Resilienz fördernde Kompetenzen bei Multiplikator*innen, Mitarbeitenden, Lehrkräften und pädagogischen Schlüsselpersonen zu stärken.

Die Verbindung von Resilienz und Nachhaltigkeit und nachhaltigem Handeln ist von hoher bildungspraktischer Relevanz. Für die Ausgestaltung des Projekts beziehen wir uns dabei ausdrücklich auf aktuelle bildungspolitische und Nachhaltigkeits-Diskurse.


Es lässt sich anknüpfen an BNE als einem „lösungsorientierten Bildungskonzept einer resilienten und partizipativen Bildung, die Menschen befähigt zum nachhaltigen Gestalten ihrer Lebenswelt und lässt sie Selbstwirksamkeit erfahren.“ (vgl. Nationale Plattform BNE)

Welche Kompetenzen zur Stärkung von Resilienz und Nachhaltigkeit für ein lösungsorientiertes Handeln notwendig sind und in welchen Lernprozessen sie erworben oder gefördert werden können, soll ein wesentlicher Gegenstand des Projekts sein. Dabei wird auch der Frage nachgegangen, wie die Kompetenzentwicklung in nachhaltigen Bezügen (Werteorientierung, Verhaltens- und Handlungsmuster) strukturell gestützt werden kann.

In der Erwachsenenbildung kann Resilienz als Schlüsselkompetenz betrachtet werden, die es den Lernenden ermöglicht, mit Herausforderungen des Lebens besser umzugehen.

 


Konkret bedeutet dies, dass ein Fokus auf die Stärkung der Resilienz in der Erwachsenenbildung dazu beitragen kann, dass Lernende besser in der Lage sind sich selbst zu reflektieren, Hindernisse zu überwinden und schwierige, herausfordernde oder unvorhergesehene Situationen nachhaltig zu meistern.

 

Ansprechpartnerin für das Teilprojekt C:

Marita Klawe (bne@guetesiegelverbund.de

Resilienz-Fortbildung für Qualitätsmanagementbeauftragte

Im Rahmen des Teilprojekts C startet Anfang September 2023 eine spezifische Resilienz-Fortbildung für Qualitätsmanagementbeauftragte in der Erwachsenenbildung. Ziel des Angebots ist, durch das Erleben von Gelassenheit, Sicherheit und Stärke in herausfordernden Situationen nachhaltig die Selbstwirksamkeit zu stärken und durch die eigene Resilienz einen Beitrag zur Steigerung der Resilienz der gesamten jeweiligen Erwachsenenbildungs-Organisation zu leisten. Das Angebot wird im Rahmen der Kampagne “Ausbalanciert durch Weiterbildung – resilient und zukunftsoffen – Resilienz fördern – Gestaltungskompetenz für eine nachhaltige Zukunft entwickeln” durchgeführt. Hier (pdf ) findet sich die detaillierte Angebotsbeschreibung.

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